Tag des Friedhofs 2019

Tag des Friedhofs am 21. September 2019

Am 21. September begingen wir den diesjährigen Tag des Friedhofs auf unserem evangelischem Friedhof Oehde.

Die vorab als Regenschutz geplanten und aufgebauten Zelte und Pavillons dienten allen Beteiligten bei sonnigem und relativ heißem Septemberwetter als Sonnenschutz.

Unter dem Motto „evangelischer Friedhof - Ort der Hoffnung“ wurde zunächst mit einer Andacht in den Tag gestartet.

Die Anwesenden wurden zum Abschluss durch Pfr. Schumacher gefragt: Wann ist der evangelische Friedhof ein Ort der Hoffnung für Sie? – liegt es doch im ersten Moment nicht nahe- Abschied, Tod und Trauer sind es, die uns zumeist auf dem Friedhof beschäftigen.

An diesem sonnigen Tag aber war der Friedhof aber Ort des prallen Lebens und der Hoffnung. Hier wurden mit Frau Kessler Specksteine in persönliche Schmuckstücke verwandelt.

Mit dem Team von Emmaus konnten wunderschöne Windlichter gebastelt und Steine bemalt werden und sich dem Thema Hospizarbeit genähert werden. An den Ständen von Nabu und dem Team für Biodiversität auf unserem Friedhof wurde gefachsimpelt über Schmetterlinge und der Wert von Laubbäumen, (Blumen-)wiesen und Kies.

Auch informierten wir über den „Ort der Hoffnung“ als Programm der Landeskirche zur Positionierung ev. Friedhöfe und unsere Pläne zur naturnahen und nachhaltigen Gestaltung unseres Friedhofs. Die Gärtnereien Beckenhusen und Krause öffneten nicht nur wieder Ihre Gewächshäuser für Andacht und Café, sie zeigten auch nachhaltige und standortangepasste (Dauer-)Bepflanzungsmöglichkeiten im Sinne unserer Ambition, den „Grünen Hahn“ auf unseren Friedhof zu holen – das ev. Gütesiegel für Naturschutz.

Um die Mittagszeit weihten wir dann gemeinsam das große neue Holzkreuz ein, das nun bereits beim Betreten des Friedhofs unsere christliche Grundlage zeigt. Pünktlich vor dem TdF  war dieser Nachbau des alten Christuskirchenkreuzes errichtet worden. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden die persönlichen Orte der Hoffnung symbolisch an unser Kreuz gehangen und gemeinsam bedacht.

 

Stärkung fand man bei Kaffee und Waffeln, für den herzhaften Zahn wurden Würstchen von zumindest hoffentlich zu Lebzeiten etwas glücklicheren Schweinen gedreht. Dabei kam hier eine beträchtliche Spende für das Hospiz Emmaus zusammen.

Drehen konnte man auch Runden über den Friedhof, während fachkundiger und spannender Führungen mit unserem Friedhofsteam-, in einem digitalen Rundgang am Fernseher oder, wie die Konfigruppe von Pfr. Schumacher im Rahmen einer Rallye, bewaffnet mit dem Handy - nicht zur telefonieren oder chatten, sondern zum Entdecken und Erkunden von spannenden Hintergrundinfos, die durch QR-Codes online aufgerufen werden konnten.

 

Nach dem Abschlusssegen wurde aufgeräumt, die letzten Würstchen verspeist und die Abendsonne genossen.

Vielen herzlichen Dank an alle Helfer*innen, Haupt- und Ehrenamtliche und an alle Besucher*Innen – Es war eine runde Sache.

Das Friedhofsteam                                                                                                                                                                                                                                                          Text:  Stefanie Krah von Reth


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